PLUANIA EPIFANIA DL SENIËUR - URTIJËI
PFARREI ZUR ERSCHEINUNG DES HERRN - ST.ULRICH
PARROCCHIA EPIFANIA DEL SIGNORE - ORTISEI

Pfarrei St. Ulrich - Dekanat Gröden - Kirche von St.Ulrich - Widum von St.Ulrich

 
 
 
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Stufanstr. 1 - 39046 St.Ulrich Gröden - Südtirol - Italien   
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Grüß Gott! Herzlich willkommen. Un cordiale saluti e benvenuti!

Ich- soweit mir Gott und die Mitchristinnen und Mitchristen helfen -, Ich, Du, er/sie, wir gehen die Aufgabe an, synergetisch und beherzt einen Entwicklungsprozess einzuleiten. Wir denken daran, kreativ und propositiv Ideen und Ideale, Überzeugungen und Werte, Hoffnungen und Zielvorstellungen in Bewegung zu bringen. Kreativität ist unsere Fähigkeit, erfinderisch neue Denkergebnisse hervorzubringen.Wir schärfen und klären den Blick auf die Zukunft hin. Mutig und klug üben wir schrittweise und lernwillig den Übergang von einer überwiegend priesterzentrierten Service-Seelsorge zu einer sorgenden, mehrstimmigen und von den originellen Charismen sich aktivierender Laien angereicherten Pfarrgemeindearbeit. Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern und die anderen ,Windmühlen'. Wir wollen in Zukunft mit/in der Pfarrei, Windmühlen' bauen und in einem breiten Konsens verstärkt Synergien nutzen und Kräfte bündeln.

Die treibende Kraft dieses Aufbruchs ist die Vision des Anfangs, das Projekt des Jesus von Nazareth vom Kommen des Reiches Gottes! Das anregend-bewegende Aktionsmotiv steckt in der Bitte des Herrengebetes: "Vater unser im Himmel . Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden". Die Wege, die nach vorn führen, finden wir nicht,wenn wir nicht Licht von oben haben und nicht die Kraft aus der Höhe erhalten.

Vision ist kräftige Hoffnung und lichtvolles Vertrauen. Vision bedeutet, hellsichtig das Augenmerk auf das richten, was die kurzatmig-vorschnelle Gegenwart überschreitet. Vision enthält das kleine Samenkorn, das in die Erde fällt und stirbt und reiche Frucht verspricht. Vision ist in der geduldig-zähen und wartenden Konstanz des Sämanns vorzufinden, Jak 5,7.
Vision entfaltet sich in Träumen und Hoffnungsbildern, die anfangen, heilsam-wirksame Wirklichkeit zu werden, Mt 11,4.5.
Vision ist geschaute, mehr noch, im Sehen geistig und geistlich erschaffene Zukunft! Sie kommt an die Vorsehung Gottes heran! Vision wird zum Beweggrund für eine beweglich-bewegende Seelsorge, die sich an der Verheißung vom Kommen des Reiches Gottes auf Erden orientiert.Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein, inspiriert von der Weisheit des Heiligen Geistes!

Wir testen vorerst die Qualität und die Strahlkraft christlich-gemeinsamen und gemeinschaftsstiftenden Glaubens. Verweist uns die christlich durchwirkte Hoffnung auf die letztgültige Aussage des auferstandenen Herrn Jesus Christus: "Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt", Mt 28,20, dann gehen wir in der Vielzahl das Risiko einer freien, frohen, frischen und freiwillig mitverantworteten Zusammenarbeit in der Pfarrei ein. Formulieren wir unser Herzensanliegen in der hoffnungsstarken Bitte um das Feuer des Pfingstgeistes, finden wir Gehör für das Wort des Auferstandenen: "Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! . Meister, wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen", Lk 5, 4-5.
Wir dürfen wagemutig das Netz schwungvoll auswerfen. Wir, einzeln und im Verbund, gestalten Seelsorge im Netzwerk: vernetzt, verbunden, eingebunden, verbindlich, und zwar  mit Selbstvertrauen, Fremdvertrauen und Gottvertrauen. "Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf", Röm 8,26. "Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt",Jes 40,31.

Die Sprengkraft zur Revolution einer hellseherisch-prophetischen und zukunftsorientierten Seelsorge liegt im Heilsgeschehen durch die Menschwerdung, das Leben und Sterben, die Auferstehung und die Sendung des Heiligen Geistes, das in der Feier der Eucharistie für uns alle aktualisiert wird, damit wir die Frohbotschaft vom Kommen des Reiches Gottes der heutigen Zeit glaubwürdig und mitreißend überbringen. Hier entsteht Neuland, das HeiLand! Hier öffnen sich lockende Perspektiven und uferlose Horizonte. "Wenn du mit anderen ein Schiff bauen willst, so beginne nicht, mit ihnen Holz zu sammeln, sondern wecke in ihnen die  Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer!".

Das Hochgebet der heiligen Messe richtet eine große Bitte an den Herrn, der auch für uns heute der Weg, die Wahrheit und das Lebens ist: "Herr, lass die Gläubigen die Zeichen der Zeit verstehen und sich mit ganzer Kraft für das Evangelium einsetzen. Mache uns offen für das, was die Menschen bewegt, dass wir ihre Trauer und Angst, ihre Freude und Hoffnung teilen und als treue Zeugen der Frohen Botschaft mit ihnen dir entgegengehen". "Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als über die  Finsternis zu klagen!". Alles ist schwer, bevor es leicht wird!

Gott gegenüber sind wir zunächst immer Hörende und Empfangende, Beschenkte und Aufnehmende: "Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat", 1Petr. 2,9.
Wir trauen unserem missionarischen Auftrag, weil Gott es uns anvertraut und weil er es gütig und menschenfreundlich durch uns ausführt! Wir verstehen uns als Glaubensgemeinschaft, als Volk Gottes auf dem Weg, als pilgerndes Gottesvolk mit dem Ziel, in das Heiligtum Gottes treten zu dürfen.

Ich selbst habe am 29. August 2010 im Festgottesdienst in der Pfarrkirche von St. Ulrich vor Gott und in Gegenwart des Bischofs, der Mitbrüder, der Pfarrgemeinde, der Vertreterinnen und Vertreter des Dekanates Gröden und der Ehrengäste folgendes Versprechen abgegeben:

"Ich, Vijo Pitscheider, verspreche bei der Übernahme des Amtes eines Pfarrers von St. Ulrich, St. Christina und Pufels, dass ich in der Gemeinschaft mit der katholischen Kirche verbleiben will. Mit Umsicht und Treue will ich meine Pflichten gegenüber der Kirche erfüllen, sowohl gegenüber der Universalkirche wie auch gegenüber der Teilkirche, in der ich berufen bin, meinen Dienst auszuüben. Bei der Ausübung meines Amtes, das mir im Namen der Kirche übertragen wurde, will ich das Glaubensgut unversehrt bewahren, treu weitergeben und erläutern. Ich will die Gesetze des kirchlichen Rechtes einhalten und respektieren. In christlichem Gehorsam will ich den Weisungen von Papst und Bischof folgen, dem Diözesanbischof in Treue zur Seite stehen und mithelfen, dass der Auftrag der Kirche in unserer Diözese erfüllt werde.
So helfe mir Gott und sein heiliges Evangelium, das ich mit meinen Händen berühre".

Ich bin sehr betroffen! Ich suche, untersuche, durchsuche und versuche, dieser umfassenden und mich ganz erfassenden Pflicht in der Freiheit eines Christenmenschen und mit der Gnade des Heiligen Geistes nachzukommen ohne ihr allzu sehr nachzuhinken!

Vijo Pitscheider, pluan


Pfarrer und Dekan
Vijo Luigi Alois Pitscheider


Vijo, Luigi, Alois Pitscheider
geboren am 19. 07. 1944 in Corvara, Gadertal. Vom Diözesanbischof Dr. Joseph Gargitter am 29. Juni 1970 im Dom zu Brixen zum Priester geweiht. Vom Herbst 1973 bis Herbst 1977 Kaplan in St. Ulrich.

Am 01. Juli 2010 bekam ich vom Diözesanbischof Dr. Karl Golser die Ernennung zum Dekan des DekanatesGröden: "Ich übertrage Ihnen diese Aufgabe samt den Rechten und Pflichten, die im Codex IurisCanonici vorgesehen sind und der Bestimmungen des Dekanestatutes unserer Diözese. Ich ersuche Sie, dieses Amt mit 1. September 2010 wahrzunehmen. Ich wünsche Ihnen für diese Aufgabe ein gutes Einfühlungsvermögen, überpfarrlichen Realitätssinn und Gottes Segen".

Am 05. Juli 2010 erhielt ich vom Generalvikar Mag. Josef Matzneller folgendes Schreiben: "Der Hochwürdigste Herr Bischof hat mit Wirkung vom 1. September 2010 Ihnen die Pfarrei zur Erscheinung des Herrn in St. Ulrich, die Pfarrei zum hl. Antonius Abt und zur hl. Christina in St. Christina und die Pfarrei zum hl. Leonhard in Pufels verliehen und Sie auch zum Dekan des DekanatesGröden ernannt. Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, diese neue Aufgabe zu übernehmen".

Am Sonntag, den 29. August 2010, hat der Bischof der Diözese Bozen-Brixen, Dr. Karl Golser, beim feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche von St. Ulrich, in Gegenwart der Pfarrgemeinde und der Zeugen, den hochwürdigen Herrn VijoPitscheider als Pfarrer der Pfarreien zur Erscheinung des Herrn in St. Ulrich, St. Christina in St. Christina und St. Leonhard in Pufels/Runggaditsch mit allen Rechten und Pflichten eingeführt. Damit ist die Aufgabe als Moderator der Bildung der Seelsorgeeinheit Gröden/La Uniundlapluanies de Gherdëina verbunden.

   
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